Protein

Protein – verbesserter Muskelaufbau dank eiweißreicher Nahrung

Proteinpulver in Form von Whey Protein Isolat, Casein oder Mehrkomponentenproteinen zählen zu den beliebtesten Sportnahrungsprodukten überhaupt. Da Eiweiß zum Aufbau und Erhalt von Muskelmasse beiträgt, ist es besonders unter Bodybuildern und Fitnessportlern extrem beliebt. Sowohl nach dem Aufstehen als auch vor und nach dem Workout eingenommen, versorgen Proteinpulver den Körper mit wichtigen Bausteinen für den Muskelaufbau und kann so das regelmäßige Training unterstützen.

Proteinpulver als Ergänzung für spezielle Ernährungsformen

Auch im Alltag wird Protein in Pulverform immer häufiger genutzt, da es sich zur Erhöhung des Eiweißgehaltes in Smoothies, zum Backen oder Verfeinern von Speisen eignet. Bei Backwaren kann pulverförmiges Protein beispielsweise einen Teil des verwendeten Mehls ersetzen und so auch für die Low-Carb-Ernährung genutzt werden.

Je nach individuellem Lebensabschnitt benötigt der Mensch eine unterschiedlich hohe Eiweißzufuhr. Auch in besonderen Lebenslagen wie einer Schwangerschaft ist der Eiweißbedarf der werdenden Mutter deutlich höher.

Neben den vegetarischen Eiweißpulvern Whey Protein Isolat, Casein und Ei-Protein werden vegane pflanzliche Proteine wie Kürbiskern-Protein, Soja-Protein, Hanf-Protein, Erbsen-Protein oder Reis-Protein immer beliebter. Diese Proteinpulver sind nicht nur für Vegetarier oder Veganer eine Alternative zu tierischen Eiweißprodukten, sondern können auch als Proteinquelle bei Unverträglichkeiten gegen Milcheiweiß verwendet werden.

Wie wird der Eiweißgehalt berechnet?

Der Proteingehalt eines Lebensmittels oder Proteinpulvers berechnet sich nach dem Stickstoffgehalt nach Kjeldahl multipliziert mit einem Faktor. Seit Einführung der Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) ist dieser Faktor mit 6,25 festgelegt – unabhängig vom jeweiligen Lebensmitel. Damit wird der Proteingehalt aktuell nur noch anhand des Stickstoffgehalts ermittelt.

Vor der Einführung der LMIV wurde für jedes Protein ein eigener Faktor festgelegt. Dieser diente dazu, den Proteingehalt entsprechend des realen Proteinnutzens anzugeben. So hat zum Beispiel Gelatine einen ziemlich hohen Stickstoffgehalt, ist aber für den Körper eine eher minderwertige Proteinquelle.

Ehemalige Faktoren zur Proteinberechnung:

  • Milch und Milchprodukte: 6,38
  • Getreide und Getreideprodukte: 5,8
  • Soja und Sojaerzeugnisse: 5,71
  • Gelatine: 5,55
  • Ölsamen, Schalenobst: 5,3
  • Pilze 4,17
  • andere Lebensmittel: 6,25

Wenn man bedenkt, dass heute alle Proteingehalte mithilfe des gleichen Faktors (6,25) errechnet werden, wird deutlich, dass sich durch den neuen Faktor viele Möglichkeiten der „Optimierung“ des Proteingehaltes ergeben.


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